Urkundenübergabe abgesagt

unsere Azubis 2019

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sehen wir uns gezwungen, unsere am 20.04.2020 geplante Auszeichnungsveranstaltung des 24. Tages der Thüringer Wurstspezialitäten abzusagen. Wir reagieren damit auf Vorgaben des Landes Thüringen sowie des Ilmkreises, in dem der Veranstaltungsort Reinhardsbrunn liegt. Da auch unser Gastgeber, die BGN bis einschließlich 30.04.2020 keine Veranstaltungen mehr dort durchführen wird, lag diese Entscheidung auf der Hand. Wir bedauern diese Entscheidung außerordentlich, sind aber natürlich auch bestrebt, unsere Mitgliedsbetriebe vor unnötigen Risiken zu schützen. Über die weitere Entwicklung werden wir zu gegebener Zeit informieren.

Das war der 24. Tag der Thüringer Wurstspezialitäten

Am 04.03.2020 fand im Rahmen der Thüringen-Ausstellung auf der Messe Erfurt unser 24. Tag der Thüringer Wurstspezialitäten statt. Als inoffizielle Schirmherrin konnten wir die Präsidentin des Thüringer Landtags, Birgit Keller begrüßen. Die wichtigsten Programmpunkte stellten wie immer unsere Wurstprüfung sowie der Lehrlingswettbewerb dar.

Zur Wurstprüfung wurden insgesamt 301 Proben von 58 Betrieben eingereicht. Folgende Auszeichnungen wurden vergeben:

  • 170 Goldmedaillen
  • 90 Silbermedaillen
  • 7 Bronzemedaillen

Für die begehrten Thüringen-Pokale reichten 31 Bewerber die entsprechenden Wurstsorten ein. Wer jeweils eine Goldmedaille bei den ggA-Produkten Thüringer Rostbratwurst, Thüringer Leberwurst und Thüringer Rotwurst erreicht, bekommt einen Thüringen-Pokal.
Die Pokalgewinner werden am 14. März 2020 auf dem Erfurter Domplatz im Rahmen der „Rostkultur“ bekanntgegeben.

Am Lehrlingswettbewerb nahmen 21 Fleischer und 20 Verkäufer teil. Die Jury vergab max. 200 Punkte in 2 Disziplinen.

Fachverkäufer/in:
1. Cindy Hesse, DÜN-Fleisch GmbH, Hüpstedt, 200 P
2. Michelle Porzig, Heilmann GmbH, Nöbdenitz, 198 P
3. Celine Saskia Wolf, SCHRAPS Fleisch- und Wurstwaren, Gera, 196 P

Folgende Medailen wurden nach erreichter Punktzahl vergeben: 15 Gold, 14 Silber, 10 Bronze

Fleischer/in

1. Jacob Sinnig, AGD Agrar GmbH Dorfilm, 190 P
2. Florian Friedrich, SCHRAPS Fleisch- und Wurstwaren, Gera, 184 P
3. Lukas Hartig, Fl. Maik Winkler, Gößnitz, 182 P

Folgende Medailen wurden nach erreichter Punktzahl vergeben: 10 Gold, 15 Silber, 8 Bronze

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und den Platzierten!

Die Thüringen-Pokale und die Urkunden für die ausgezeichneten Wurstspezialitäten sowie den Plattenwettbewerb werden im Rahmen einer gesonderten Auszeichnungsveranstaltung am 20. April 2020 in der Räumen des Schulungszentrums der BGN Reinhardsbrunn vergeben. Zu dieser Veranstaltung werden außerdem die Platzierten der Lehrlingswettbewerbe eingeladen und erhalten ebenfalls noch einmal eine Ehrung.

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13. Wurstkönigin für das Thüringer Fleischerhandwerk gesucht!

Foto: Peter Michaelis, Messe Erfurt

Als Werbeträger für unser Thüringer Fleischerhandwerk sucht der Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Thüringen motivierte Personen aus der Branche (Verkäufer/innen bzw. Fleischer/innen). Für diese ehrenvolle und gewiss auch äußerst interessante Aufgabe sollten Sie bestimmte Voraussetzungen mitbringen.

Was erwarten wir?

  • Freundliche und offene Ausstrahlung
  • Gute Kommunikationsfähigkeit
  • Fundiertes Fachwissen
  • Tätigkeit in einem Mitgliedsbetrieb unseres Verbandes
  • Abkömmlichkeit zu wichtigen Veranstaltungen (5 – 6 Mal im Jahr, davon z.T. auch an den Wochenenden)

 

Was erwartet Sie?

  • Großes Medieninteresse an Ihrer Person
  • Teilnahme an interessanten Veranstaltungen („Tag der Thüringer Wurstspezialitäten“, „Rostkultur“, Landes- und Bundesverbandstage etc.; zu diesen Veranstaltungen sind z.T. auch Vertreter der Landesregierung wie Minister präsent)
  • Vergütung der Fahrtkosten, bei Bedarf auch Unterbringungskosten, bei der Teilnahme an diesen Veranstaltungen
  • Repräsentanz für zwei Jahre

Wann übernehmen Sie Ihr Amt?

Die Krönung der 13. Wurstkönigin wird an unserem „25. Tag der Thüringer Wurstspezialitäten“ im Rahmen der Thüringen-Ausstellung in Erfurt am Mittwoch,
dem 03. März 2021
, erfolgen.

Interessenten melden sich bitte schriftlich möglichst umgehend beim:

Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Thüringen e.V.
Am Troistedter Weg 4
99428 Grammetal OT Nohra

Tel. 03643/54 17 27
Fax  03643/54 17 29

Mail info@fleischer-thueringen.de

unter Angabe von:

  • Persönlichen Daten
  • Ausbildung
  • derzeitigem Arbeitgeber / Ausbildungsbetrieb

2. Mitteldeutscher Verbandstag

von Jörg Schiffeler, afz

Gastgeber Thomas Hönnger (rechts), Landesinnungsmeister in Thüringen, mit den Kollegen Klaus-Dieter Kohlmann (Sachsen-Anhalt) und Thomas Keller (links,Sachsen).

Das vor einem Jahr neu geschaffene Tagungsformat ostdeutscher Fleischerverbände feierte 2019 Premiere in Leipzig unter Federführung des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbands (SFIV). Diesmal folgten die Mitglieder und Delegierten der Gegeneinladung des Fleischerverbands Thüringen. Die Zeiten, in denen man sich auf die Arbeit in der Wurstküche konzentrieren kann, seien vorbei, begrüßte Landesinnungsmeister Thomas Hönnger die Teilnehmer aus mehreren Bundesländern, darunter auch Vertreter aus Berlin und Brandenburg. Stattdessen werde man zusehends zum Schriftsteller, wandte er sich an den Festredner Christian Hirte. Der Eisenacher Bundestagsabgeordnete ist Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder und den Mittelstand.

Der CDU-Politiker erkennt die Bürokratie als Hindernis für Unternehmen an und verwies auf die Mittelstandsoffensive des Bundeswirtschaftsministeriums. Ziel sei es, die Lust auf das Unternehmertum zu wecken durch mehr Wertschätzung, spürbare Erleichterung durch das Bürokratieentlastungsgesetz und Stärkung kleiner und mittlerer Betriebe. An die Fleischer richtete der Parlamentarier den Appell sich einzubringen, damit die Politik auch im Sinne der Handwerker Entscheidungen treffen könne. „Metzger sind eine starke Marke mit Wort und Stimme“, bekannte Hirte.

Hauptgeschäftsführer Martin Fuchs vom Deutschen Fleischer-Verband (DFV) nahm den Faden auf und beklagte, dass die Mittelstandsförderung viel zu häufig viel zu groß gedacht werde. Zu oft stünden dabei Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern im Fokus. Dagegen seien es doch durchschnittlich kleiner strukturierte Handwerksbetriebe, die bei der Investitions- und Existenzförderung aus dem Blick geraten. So belaste die gesetzlich geforderte Umrüstung der bestehenden Kassensysteme inklusive „Technischer Sicherungseinrichtung“ (TSE) das Handwerk erheblich. Auch spüre der einzelne Metzgermeister nichts von einer Entlastung der Bürokratie.

Wenn der Fleischer sein ureigenstes Handwerk ausübe, werde das durch die Kunden honoriert, so Gastgeber Thomas Hönnger. Der Fleischermeister aus Jena forderte von Politikern und Konsumenten die regionalen Produktionsketten nicht nur zu loben, sondern auch zu fördern. „Durch viele Skandale, die vielfach auf das Konto der Industriebetriebe gingen, ist das Vertrauen der Verbraucher in unser Handwerk wieder gewachsen“, ist sich der Landesinnungsmeister sicher. Diesen Zuspruch gelte es nun unbedingt zu nutzen. Dennoch seien regionale Strukturen in Gefahr. Das zeige sich beim Thema Schlachthöfe in Thüringen. „Es ist mindestens zehn nach Zwölf“, stellte Hönnger mit Blick auf die Einstellung der Schweineschlachtung bei Vion in Altenburg im Osten des Bundeslands fest.

Es komme jedoch nun darauf an, dass die Verbraucher Tierwohl und Qualität aus der Region nicht nur „toll finden“, sondern auch an der Kasse dafür zahlen. Angebote von Discountern, die ihren Produkten mit Markennamen wie „Meine Metzgerei“ einen handwerklichen Charakter verleihen, hält Hönnger für höchst fragwürdig. Es schade allen in der Branche, wenn Hackepeter verschleudert werde und vegetarische Burger-Pattys zu Wucherpreisen gehandelt werden.

Die ostdeutschen Fleischer kamen auch zusammen, um künftige Organisationsmodelle anzudenken. Während Landesinnungsmeister Klaus-Dieter Kohlmann aus Bitterfeld-Wolfen das hohe Lied auf die Wiege der Wurstkultur in Mitteldeutschland sang, richtete der Bautzener Thomas Keller einen Appell zum Zusammenrücken an die Tagungsteilnehmer. Es sei kein Mitgliederzuwachs zu erwarten, so der sächsische Landesinnungsmeister.

Thüringer und Sachsen können sich ein gemeinsames Dach mit Sachsen-Anhalt sowie Innungen aus Berlin und Brandenburg nach dem Vorbild des Fleischerverbands Nord vorstellen. Je stärker die Organisation, desto mehr Gewicht hat die Stimme des Berufsstands, darin ist man sich in Nohra und Dresden einig. Zur Überraschung der Anwesenden sagte Sachsen-Anhalt die Durchführung des dritten Mitteldeutschen Verbandstags für 2021 ab. Der SFIV erklärte sich bereit, einzuspringen.

Der Grundstein ist gelegt

Der Grundstein ist gelegt, die Bauarbeiten haben begonnen. Thüringer Hoheiten (Landtagspräsidentin, Bratwurstkönig, Wurstkönigin sowie die Mühlhäuser Pflaumenblütenkönigin) füllten eine goldene Bratwursthülse mit der Bratwurstrezeptur, einer Kopie der urkundlichen Ersterwähnung der Bratwurst aus dem Jahr 1404, einem Groschen aus dem 14. Jahrhundert und einer aktuellen Tageszeitung.

Foto: Olaf Gottschall
Mühlhäuser Pflaumenblütenkönigin Franziska Luig, Landtagspräsidentin Birgit Keller, Thüringer Wurstkönigin Jennifer Risch und Thüringer Bratwurstkönig Norbert I.

Lehrgang: Ziegenfleisch sinnvoll verwerten und verkaufen

Foto: Kurt Bouda_pixelio.de

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft bietet gemeinsam mit Herr Hermann Jakob (Metzgermeister, Berufsschullehrer und Leiter der Meisterschule für Fleischer in Kulmbach) am 27. März 2020 einen Lehrgang zur sinnvollen Verwertung und Verkauf von Ziegenfleisch in Kloster Scheyern an.

Dieser Kurs richtet sich an alle interessierten Ziegenhalter, die Ihre Fleischprodukte in der Direktvermarktung verkaufen und Fleischer, die bereits Ziegenfleisch verarbeiten oder planen dies zu tun.

Übernachtungsmöglichkeiten für den Kurs können vom Kloster gestellt werden.

für weitere Infos bitte hier klicken:
https://www.lfl.bayern.de/itz/schaf/235582/index.php

Anmeldeformular Kurs Ziegenfleisch sinnvoll verwerten und vermarkten

weitere Informationen:

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Prof.-Dürrwaechter-Platz 1
85586 Grub-Poing
Telefon 089/99141-121
barbara.ostwald@lfl.bayern.de
www.lfl.bayern.de

24. Tag der Thüringer Wurstspezialitäten am 04.03.2020

Wurstprüfung

Ausschreibung Sensorikprüfung zum „24. Tag der Thüringer Wurstspezialitäten“ im Rahmen der Thüringen-Ausstellung in Erfurt auf der Messe

Der Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Thüringen e.V. schreibt derzeit die 24. Wurstprüfung für Mittwoch, den 04. März 2020, als öffentliche Veranstaltung zur Messe „Thüringen-Ausstellung“ in Erfurt aus.

Teilnehmen können selbstständige Fleischermeister sowie Betriebe der Fleischwarenproduktion – mit Firmensitz in Thüringen. Zugelassene Produkte sind Rohwürste, Brühwürste, Kochwürste, Kochpökelwaren, Schinken, roh, Feinkost/Salate und Spezialitäten. Därme und Verpackungen müssen völlig neutral, ohne jeden Hinweis auf den Hersteller sein. Nur Produkte aus eigener Herstellung sind zulässig. Jeder Betrieb kann beliebig viele Proben einreichen. Die Produkte müssen den lebensmittelrechtlichen Vorschriften entsprechen. Von einer Produktart können mehrere Proben eingereicht werden.

Außerdem lobt der Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Thüringen e.V. einen Thüringen-Pokal aus. Diesen erhalten die Unternehmen, die für alle drei eingereichten geschützten Produkte (Thüringer Rostbratwurst, Thüringer Leberwurst, Thüringer Rotwurst) eine Goldmedaille erzielen. Überreicht werden die Thüringen-Pokale im Rahmen der Veranstaltung „Rostkultur“ auf dem Erfurter Domplatz. Für die Anmeldung zum Pokal muss das gesonderte Formular verwendet werden. Die Spezifikation der Produkte ist zu beachten.

Die Teilnahmegebühr beträgt je Probe für Mitgliedsbetriebe des Landesinnungsverbandes des Fleischerhandwerks Thüringen e.V. 30 €, für Fördermitglieder des Landesinnungsverbandes des Fleischerhandwerks Thüringen e.V. 50 € und für alle anderen Einsender 75 € (jeweils zzgl. 19 % Mehrwertsteuer.)

Parallel findet ein Plattenwettbewerb statt. Die Teilnahmegebühr beträgt für Mitgliedsbetriebe 10 € und für alle anderen Einsender 20 € (jeweils zzgl. 19 % Mehrwertsteuer.) Nähere Infos in der Ausschreibung und in unserer Geschäftsstelle. Für Betriebe, die Platten anmelden, findet am 06.02.2020 wieder ein Plattenseminar mit Verkaufspraxistrainerin Konstanze Töpel statt.

Die Anmeldung erfolgt beim Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Thüringen e.V, Am Troistedter Weg, 99428 Nohra, Tel. 03643/54 17 27, Fax 03643/54 17 29, Mail info@fleischer-thueringen.de mit dem bereitgestellten Formular. Bei Anmeldung der Proben bis zum 06. Januar 2020 (Posteingang) erhalten Innungsbetriebe einen Rabatt von 5 %.

Anmeldeschluss: 31. Januar 2020

Die Anmeldeformulare können hier heruntergeladen werden:

Anmeldeformblatt gga-Pokal

Anmeldeformblatt Platten

Anmeldeformblatt

Ausschreibung 2019

Trotz Personalmangel: Umsatzwachstum im Fleischerhandwerk hält an

Partyservice im Fleischerhandwerk

Partyservice ist ein wichtiges Geschäftsfeld der Fleischer-Fachgeschäfte. Fehlt Personal, müssen Aufträge abgelehnt werden.

Frankfurt am Main, 18. Oktober 2019. Die Umsätze im deutschen Fleischerhandwerk haben sich auch im Frühjahr und Sommer des Jahres erneut positiv entwickelt. Das Statistische Bundesamt weist für das zweite Quartal ein Umsatzwachstum von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus und auch das dritte Quartal ist für die handwerklich arbeitenden Fleischer-Fachgeschäfte nach bisherigen Erkenntnissen erfreulich gut verlaufen.

Die Ertragssituation wurde belastet durch den starken Anstieg der Preise für Schlachtschweine und Schweinefleisch, dem wichtigsten Rohstoff der Branche. Das verringerte Marktangebot und der starke Importbedarf Chinas aufgrund der dort grassierenden Afrikanischen Schweinepest sorgten in Deutschland für einen drastischen Anstieg der Notierungen. Die zeitverzögerte und oft nur allmähliche Anpassung der Verkaufspreise in den Handwerksbetrieben engten so zeitweilig deren Ertragslage ein.

Diese in Summe dennoch zufriedenstellenden Ergebnisse haben die Betriebe trotz eines gegenüber 2018 um 2,1 Prozent verringerten Personalbestandes erzielen können. Denn größter Hemmschuh des seit Jahren anhaltenden Wachstums im Fleischerhandwerk war erneut der dramatische Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. Im Einzelfall führte dies bei den Handwerksfleischern zur Ablehnung von Aufträgen bei Partyservice und Catering, der Reduzierung von Öffnungszeiten oder gar der Schließung von Filialen.

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